Kirche und Staat von einander getrennt?! Nicht beim Kirchentag!

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Foto: heidemedia/Flickr.com

Heute beginnt der evangelische Kirchentag in Bremen. 300 000 Menschen werden zur Eröffnung erwartet, bei der kleinen 500 000 Einwohner Metropole scheint die Stadt aus allen Nähten zu platzen. In dieser kleinen Serie möchte ich ein paar kritische Randnotizen zum Kirchentag geben, die vielleicht nicht auf dem ersten Blick ungewöhnlich erscheinen, dennoch klare Signale sind.

Das erste Beispiel ist die heutige Staatsbeflaggung, nein nicht weil Werder heute abend um den UEFA Cup spielt, richtig in Bremen ist Kirchentag!

Daher krempelt sich die eigentlich recht religiös-unabhängige Stadt mal so richtig um. Das die Politik noch nicht den Ausnahmezustand ausgerufen hat wundert, denn plötzlich werden Krankenhäuser und Schulen zu (Not-)Unterkünften für KirchentagbesucherInnen.

Das Land Bremen hat diesen auch zu knapp 50 % mitfinanziert und an jeder Ecke subventioniert.

Die Straßenbahnen und die Zugverbindungen nach Umzu sind plötzlich optimiert worden und fahren nun in Zeitintervallen die laut dem Land Bremen lange Zeit nicht realisierbar waren.

Hoffentlich glauben die ganzen Besucher auch an den heimatlichen Fußballverein Werder Bremen, der heute die Chance hat letzter Sieger des UEFA-Cups zu werden.

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