Nicht nur im “Grillwürstchen”…

14. Mai 2009
Foto: Seph Swain

Foto: Seph Swain (Flickr.com)

Im Bauschutt der BWK wurde kürzlich eine “leichte” PAK-Belastung festgestellt. PAK, was ist das, fragt mensch sich? Nein, es ist keine Partei, auch keine spezielle Abkürzung für Wolle etc., sondern eine für den Menschen belastende und toxische Substanz.
Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) entstehen durch industrielle und private Verbrennungen und die Wirkung auf den Menschen hängt stark von ihrer Zusammensetzung ab. Wie diese in Blumenthal ist bzw. war, wissen wir nicht.
Experten warnen vor Hautentzündungen, Entfettung der Haut, Hornhautschädigungen, Reizungen der Atemwege, Augen und des Verdauungstraktes. Im schlimmsten Fall verursachen einige PAK?s Krebs und ebenso ist eine Beeinträchtigung der Fortpflanzungsfähigkeit denkbar.
Klagten doch in den vergangenen Jahren einige Blumenthaler Bürger Reizhusten und Augenbrennen, vielleicht ist nun der Ursprung gefunden?
Nein, hier geht es nicht um Panikmache, was mensch vielleicht jetzt denken könnte, sondern es sollte genau geprüft werden, wer der Verursacher dieser “Fundsachen” sind!
Wenn diese PAK?s auf die BWK zurückzuführen sind, dann trägt – meiner Meinung nach – sie , als Verursacher, die gesamten Dekontaminierungsmaßnahmen.
Sollte die BIG und somit das Land Bremen die Kosten für die Beseitigung übernehmen, ist dies eine weitere Subvention über unseren Kontinent hinaus nach Australien an den Konzern Elders, dem die BWK bis vor kurzem gehörte.

BuKo startet letzten Tag

19. April 2009

Nachdem gestern nach zum Teil hitziger und lang andauernder Debatte der Leitantrag verabschiedet wurde, und gestern bis spät in die Morgenstunden die Pubertät der GRÜNEN JUGEND (ja, wir sind 15 geworden), gefeiert wurde, geht es nun weiter.
Nach dem veganen Frühstück füllt sich allmählich das Plenum. Heute stehen noch die Nachwahl für den Bundesvorstand, die Wahl von frauen- und genderpolitischen SprecherInnen an, sowie mein persönliche Höhepunkt, die Nachwahl für den Wahlkampfstab, wo ich mich auf den offenen Platz beworben habe.
Meine Bewerbung findet ihr hier

Nun rasst mein Puls immer schneller und ich hoffe, dass ich die Wahl wohl und munter überstehe.

re:publica ‘09, re:former, re:tweet, re:gionalexpress, re:gierung, etc…

3. April 2009

Mit diesen Begriffen meiner Headline für den Artikel spiele ich auf die Aktion von Spreadshirt an. Sie boten T-Shirts zum Verkauf an, wo sich die re:publica Teilnehmer T-Shirts mit dem Anfangsbuchstaben “re:” ausdenken und dann bedrucken lassen konnten. Diese Aktion wurde zum Hit der Konferenz.
Der zweite absoulte Trend der diesjährigen re:publica sind die sogenannten “poken”.
Eine Art digitale Visitenkarte, die Mittels RFID_Spule Daten an den Empfänger übermittelt. Man kauft sich also einen poken, danach steckt man diesen per USB-Slot in den Rechner und registriert dort, sämtliche Accounts von Sozialen Netzen (Facebook, twitter, etc.). Trifft man nun jemanden mit einem Poken, hält man die Geräte aneinander und kann dann die Informationen des Partners mittels einstecken des Gerätes auslesen.
So spart man unnötiges Suchen und notieren mehrer Accounts, sondern hat alle Informationen, wie auf einer Visitenkarte auf dem Rechner.
Heute habe ich mir dann noch einen Vortrag von Mary C. Joyce über die Obama Wahlkampfkampagne, an der sie aktiv beteiligt war angehört. Sehr interessant muss ich sagen, sobald ich die Slides habe, werde ich versuchen darauf zu linken, oder sie sogar hier online stellen zu können.
Im Großen und Ganzen hat sich die re:publica auf jeden Fall gelohnt, viele Inspirationen und Erklärungen, um jetzt noch effektiver und aufgeklärter mit dem Web 2.0 arbeiten zu können.

re:publica ‘09, Social Networks, Blogs und mehr

2. April 2009

Vor 2 Stunden bin ich auf der re-publica ‘09 angekommen. Dieser Kongress ist das Muss für Blogger und Web 2.0-Junkies.
Eben wurde hier schon sehr über Hartmut Mehdorn, den ehemaligen Chef der Bahn gelacht, weil er in einem Vortrag über eine Nettiquette in Sozialen Netzwerken, als “BigBug” an die Wand projeziert wurde. Also der große Käfer der Datendiebe.

Auf dem Programm stehen Veranstaltungen und Workshops zu Themengebieten, wie z.B. “Internet und Ethik” oder  ”Twitter und Journalism”.
Ich werde gleich am Netzbegrünungstreffen teilnehmen, ein Treffen derer die, die Grüne Idee, über das Netz verbreiten und es damit “begrünen” wollen.

Ich melde mich im Laufe des Tages wieder;) Ansonsten findet ihr bestimmt stündlich ein paar Infos auf meinem Twitter-Account. (http://twitter.com/eike_schurr.de)

Pass auf Sportsfreund die Zweite

15. März 2009

sportsfreund_kl

Am gestrigen Samstag sind  700 Bremer und Bremerinnen auf die Straße gegangen, um erneut gegen den Bremer Naziladen “Sportsfreund” zu demonstrieren. Der Bremer Naziladen in der Faulenstraße, vertreibt Szenekleidung, z.B. der Marken Thor Steinar oder Sportfrei. Gegen 12 Uhr ging der Demonstrationszug im Bremer Viertel los, durch die Innenstadt, zum Brill (Sichweite zum Sportsfreund) und dann weiter zum Bahnhof, und erneurt durch die Stadt wieder ins Viertel. Den DemonstantInnen ging es aber nicht nur um den “Sportsfreund”, sondern auch um weitere Nazihändler, wie zum Beispiel den “Heimdall”-Versand, der die Naziszene Bundesweit mit braunen Artikeln versorgt. Die Kampagne “Ladenschluss” (ein Zusammenschluss von Anwohnern und Geschäftsleuten) kämpft dafür, dass die Nazi-Läden umgehend schließen müssen. In Hamburg, Leipzig, und anderen Städten gab es für ähnliche Kampagnen schon erfolg, so hatten die Läden keine Chance Fuß zu fassen, da der politische und öffentliche Druck zu groß wurde.

In Bremen war dies bereits die zweite Demo gegen den “Sportsfreund” und laut Aussage der Veranstalter auch nicht die letzte. Zuletzt gingen ca. 600 Menschen am 15.11.2008 auf die Straße. Ich wünsche mir, dann beim nächsten Mal nochmal mehr Menschen, um dann den Druck auf die Läden noch größer werden zu lassen.

“Green It on” – Greenvision Song Contest

11. März 2009

greenvision_voting

Auf der Website des europäischen GRÜNEN Netzwerks beginnen nun die ersten Web 2.0 Aktionen. Unter dem Motto “Greenvision Song Contest können alle Interessierten Menschen über den Wahlkampagnensong zur Europawahl voten.

Zur Auswahl stehen 5 attraktive Songs, zwischen denen sich der Leser entscheiden kann. Hier der Link zum Voting: http://europeangreens.eu/greenvisionvoting/

Beteiligt euch, Partizipiert im Web 2.0, damit wir eine gute Kampagne auf die Beine stellen können.

Ein Besuch auf der Cebit 2009

10. März 2009
"Komm, dass Rechenzentrum bitte in den Einkaufskorb"

"Komm, dass Rechenzentrum bitte in den Einkaufskorb"

Rechenzentren, USVen, Server, aber vorallem Grün! Die diesjährige Cebit glänzte mit diesen Schlagworten. Es waren viel weniger Firmen ins niedersächsische Hannover gekommen, um sich auf der ehemalig weltgrößten Computermesse zu präsentieren.

Die großen wie Apple, HP, Siemens und co… waren garnicht erst die Reise angetreten.
Dennoch war es durchaus interessant zu sehen, wie wichtig eine Grüne, stromsparende Politik in der IT-Branche verbreitet wird. Fujitsu Siemens präsentierte mit dem neuen Esprimo (optisch dem Apple Mac Mini sehr ähnlich) den ersten Rechner, der im Ruhezustand 0 Watt verbraucht.
RWE zeigte einen Smart, der sich den Strom aus der Zapfsäule saugt. Und die Firma Kiwigrid zeigte eine Energieauslastungsüberwachung, mit der die Nutzung von erneuerbaren Energien effizienter nutzbar wird.
Also die Entwicklung von Stromfressenden Monstermaschinen, ist nun passé.

Interessant zu sehen, waren dann noch die Studien und Entwicklungen der Hochschulen. So wird vom Frauenhofer Institut eine Art “Haushalts-R2D2″ entwickelt, der Greifen kann, und im Haus dann mit Tablet und einem Arm durch die Gegend fährt. Oder aber der Versuch, dass Greifen, mit 5 Fingern, so realitätsbezogen wie nur möglich zu gestalten.

Ein paar Impressionen der Cebit findet ihr unter: http://gallery.me.com/eikeschurr/100114

Partei ergreifen, für die Jugend!

13. Februar 2009

Zur Zeit mache ich mir des öfteren Gedanken, um eine gute Jugendförderung in unterschiedlichsten Organisationen.
Dabei ist es wichtig, dass beide Seiten gewinnen. Zum einen sind es die Alten, die durch junge Ideen neue Denkanstöße bekommen, zum anderen sind es gerade die Jungen, die durch eine gute Einbindung und einem ausgeglichenen Mix an Ideen für ihre weitere Arbeit lernen.
Dafür möchte ich Partei ergreifen, damit Jugendförderung durch und durch funktionieren kann.
Wie sonst sollen die Jungen von den Alten lernen, wenn diese nicht einen Schritt auf die kleinen zugehen? Wie soll man etwas Unbekanntes wissen, wenn es einem nicht gezeigt wurde?
Natürlich lernt man nicht ohne Fehler, dennoch muss es weiter vermittelt werden…
Dies geht nur durch ein Engagement und Zuvorkommen der Alten, denn die Jungen zeigen schließlich Interesse am Lernprozess.
An manchen Stellen beißen sich die Jungen oft durch Ehrgeiz in der Warde des Großen Lehrers fest, weisen aber damit auf eine mangelde Aufmerksamkeit hin!

“Wir machen Europa klar!” – Grüne Europaliste steht

25. Januar 2009

wir_machen_europa_klar

Nun ist es soweit, die Dortmunder Bundesdelegiertenkonferenz von Bündnis 90/DIE GRÜNEN ist am Nachmittag erfolgreich zu Ende gegangen. Nachdem am Samstag bereits das Europawahlprogramm verabschiedet wurde, ging es am heutigen Tage darum, die Europaliste zu vervollständigen.
Es ist eine gute und vorallem junge Liste, Ska Keller (Kandidatin der GRÜNEN JUGEND) auf Platz 7, Franziska Brantner (aus BaWü) auf Platz 11, direkt gefolgt vom GRÜNE JUGEND Kandidaten Jan Philipp Albrecht auf Platz 12. Es klingt gar als hätten die Grünen Delegierten eine Liste der Erneuerung gewählt. Beispielsweise wurde die ehemalige Bundesvorsitzende Angelika Beer durchgereicht, und erreichte am Ende keinen Listenplatz.

Gut für Bremen ist die Tatsache, dass es die Europa-Abgeordnete Helga Trüpel wieder auf einen aussichtsreichen Platz der Liste geschafft hat, und somit Bremen’s GRÜNE Anliegen in Europa vertreten wird.

Die endgültige Liste sieht so aus:

1. Rebecca Harms 80,4%
2. Reinhard Bütikofer 81,7%
3. Heide Rühle 50,79%
4. Sven Giegold 73,24%
5. Barbara Lochbihler 82,31%
6. Michael Cramer 73,31%
7. Ska Keller 60,84% (im 2. Wahlgang)
8. Werner Schulz 68,36% (im 2. Wahlgang)
9. Helga Trüpel 60,56% (im 2. Wahlgang)
10. Martin Häusling 60,41% (im 2. Wahlgang)
11. Franziska Brantner 54,25% (im 2. Wahlgang)
12. Jan Philipp Albrecht 51,72% (im 2. Wahlgang)
13. Elisabeth Schroedter 57,23% (im 3. Wahlgang)
14. Gerald Häfner 51,05% (im 3.Wahlgang)
15. Hiltrud Breyer 49,35% (im 3. Wahlgang)
16. Andreas Braun 58,93% (im 1.Wahlgang)
17. Gisela Kallenbach 55,7%
18. Peter Alberts 53,46%
19. Eva Maria Vögtle 51,15%
20. Nikolaus Schütte zur Wick 58,57%
21. Karin Schmitt-Promny 56,74%
22. Constantino Gianfrancesco 50,57%
23. Claire Labigne 59,55%
24. Björn Hayer 54,99%
25. Renate Knauf 51,46%

Ska, Helga und JPA auf guten Plätzen für das Europäische Parlament

25. Januar 2009


Ska Keller, Helga Trüpel, Jan Phillip Albrecht (von links)

Auf der Bundesdelegiertenkonferenz (BDK) von Bündnis 90/DIE GRÜNEN wurde gestern die Liste für das europäische Parlament (EP) gewählt.
Schon auf Platz 7 wurde die GRÜNE JUGEND Kandidatin Ska Keller aus Brandenburg für die Europaliste nominiert. Platz 9 ging an die Bremer Europa-Abgeordnete Helga Trüpel, die im zweiten Wahlgang mit klarem Ergebnis überzeugen konnte, somit wird sie die einzige Bremer Europa-Abgeordnete werden.
Zittern musste der GRÜNE JUGEND Kandidat und ehemaliger Sprecher der Grünen Jugend (war auch mal Pressesprecher des KV Bremen-Ost), nach mehreren versuchen wählten ihn die Delegierten kurz vor 24 Uhr auf Platz 12 der Liste.
Ich freue mich für die KandidatInnen ganz herzlich und freut sich auf eine junge, gute und vorallem stachlige Liste, damit wir Europa klar machen können.