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Braucht Deutschland Gottes Segen?

Samstag, den 23. Mai 2009

Neuer und Alter Bundespräsident Horst Köhler sagt: JA! Bei seiner Amtantrittsrede gegen 14.30 Uhr im Deutschen Bundestag beendet er seine Rede mit den Worten: “mit Gottes Segen”. Sinngemäß klang es so, als bräuchte Deutschland Gottes Segen. Da stellt sich mir doch gleich die Frage, ob Deutschland nicht auch Gottlos Glücklich sein kann und warum Staat (als politisches Organ) und Religion nicht trennbar sind. Ich persönlich bin der Meinung dass sie es sind. Es wäre schließlich ein medialer Skandal hätte Horst Köhler in seiner Rede gesagt: “mit Alah’s Segen”.
Allein aus diesem Grund hätte es einer neuen Bundespräsidenten bedurft, aber die Bundesversammlung war ja leider einer anderen Meinung. Fest steht jedoch, dass das Ergebnis für Köhler denkbar kanpp ist. (1 Stimme weniger und es hätte einen 2.Wahlgang geben müssen).
Zurück zu Gottes Segen für ein innovatives Land, was Deutschland ach so oft sein möchte. Dieser Konservatismus nur eine Religion zu predigen, die anderen aber einfach auszuschließen halte ich für fatal. Man muss sich in unserem Land die Fragen stellen: Wollen wir Staat und Religion weiter verbunden wissen, dann aber auch für alle Religionen, dann wäre auch ein Kirchentag für andere Religionen in dem Maße, wie beim jetzigen Kirchentag zu Zeit der Fall ist, anzuerkennen. oder wollen wir Religionen und Staat stringend voneinander trennen?

Ich für mich kann sagen, ich bin gottlos Glücklich und lebe auch erfüllt, akzeptiere aber auch jeden der Relegionen braucht, aber dann bitteschön auch die anderen Relgionen akzeptieren und würdigen!

Kirchentag09: Werbung von Atheisten unerwünscht

Donnerstag, den 21. Mai 2009
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Quelle: www.buskampagne.de

Gestern hat in Bremen der evangelische Kirchentag begonnen.
Heute möchte ich in meiner kleinen Kirchentagserie für die Atheistenbuskampagne berichten, die in Bremen leider untersagt wurde. Die Kampagne möchte Werbung auf Bussen und Bahnen machen, dass es wahrscheinlich keinen Gott gibt, man aber trotzdem ein erfüllendes Leben haben kann. Vorbild dafür ist die englische Kampagne Atheistbus, die in London auf Bussen eben für diese Meinung wirbt.
Für mich stellt sich die Frage, warum Werbung für beispielsweise für den Kirchentag erlaubt wird, für Religionsfreiheit bzw. Atheismus hingegen wird es nicht erlaubt.
Gerade in Bremen, dass relativ religiösunabhängig ist, wird es dann auch nicht gestattet. In Wahrheit ein Skandal, wo doch überall durch die Regierung für die Gleichheit von Frau und Mann geworben wird, wird also die Gleichheit von Religion und Nicht-Religion vergessen?

Ich finde nur, dass man sich entscheiden sollte, will man keine religiöse Werbung, darf auch keine Straßenbahn für den Kirchentag werben oder will man es, dann aber auch für Atheisten!

Anbei gibt es noch einen Beitrag von extra3, die sich auch schon  mit der Buskampagne der Atheisten beschäftigt haben.

Kirche und Staat von einander getrennt?! Nicht beim Kirchentag!

Mittwoch, den 20. Mai 2009

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Foto: heidemedia/Flickr.com

Heute beginnt der evangelische Kirchentag in Bremen. 300 000 Menschen werden zur Eröffnung erwartet, bei der kleinen 500 000 Einwohner Metropole scheint die Stadt aus allen Nähten zu platzen. In dieser kleinen Serie möchte ich ein paar kritische Randnotizen zum Kirchentag geben, die vielleicht nicht auf dem ersten Blick ungewöhnlich erscheinen, dennoch klare Signale sind.

Das erste Beispiel ist die heutige Staatsbeflaggung, nein nicht weil Werder heute abend um den UEFA Cup spielt, richtig in Bremen ist Kirchentag!

Daher krempelt sich die eigentlich recht religiös-unabhängige Stadt mal so richtig um. Das die Politik noch nicht den Ausnahmezustand ausgerufen hat wundert, denn plötzlich werden Krankenhäuser und Schulen zu (Not-)Unterkünften für KirchentagbesucherInnen.

Das Land Bremen hat diesen auch zu knapp 50 % mitfinanziert und an jeder Ecke subventioniert.

Die Straßenbahnen und die Zugverbindungen nach Umzu sind plötzlich optimiert worden und fahren nun in Zeitintervallen die laut dem Land Bremen lange Zeit nicht realisierbar waren.

Hoffentlich glauben die ganzen Besucher auch an den heimatlichen Fußballverein Werder Bremen, der heute die Chance hat letzter Sieger des UEFA-Cups zu werden.