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Offener Brief zur Netzsperren-Diskussion – Unerträgliche Naivität der Netzsperrer!

Montag, den 27. Juli 2009

Lieber Matthias,
mit großem Erschrecken habe ich deinen Beitrag auf der Debatten-Plattform von Welt.de am 26.Juli 2009 gelesen.
Die Diskussion um die Netzsperren war für mich persönlich auf dem Tiefststand, als ich erfuhr, dass 15 Abgeordnete, darunter auch die Bremer Abgeordnete Marie Beck, sich im Bundestag beim Zugangserschwerungsgesetz enthalten haben.
Dein gestriger Beitrag hat das ganze noch einmal deutlich „getoppt“. Es glich einer Flut im Web 2.0, die du dadurch ausgelöst hat. Du diffamierst damit mich und Millionen InternetnutzerInnen aus allen Generationen, die das Netz als Kommunikationsplattform nutzen, und nicht als rechtsfreien Raum, wie du es beschreibst.

Kinderpornografie muss sinnvoll und nachhaltig bekämpft werden. Aber dies wird sie nicht mit einem „virtuellen“ Stopp-Schild, das man barrierefrei umgehen kann, ändern. LÖSCHEN statt Zugangserschwerung lautet daher die Devise.

Internet als Scheinwelt zu begreifen ist doch fatal. Es ist ein Bestandteil der „realen“ Welt. Dein Schwarz-Weiß Verständnis von Online und Offline solltest du auf mehrere Ebenen erweitern.
Auch dein Menschenbild eines Internetnutzers, wie du es ein deinem Beitrag beschreibst ,ist schier unglaublich und diffamierend. Selbst Abgeordnete aus deiner Fraktion nutzen Facebook und Twitter. Sind das alles Menschen, die sich das Hirn „heraustwittern“?!
Dein „Baustein-für-Baustein“ Denken halte ich an dieser Stelle für falsch. Es gibt doch eine Alternativlösung, die effektiver und nachhaltiger ist, warum soll man dann den Baustein in die falsche Richtung setzen?!

Gerade im Wahljahr 2009 ist es für die GRÜNEN als Partei der BürgerInnenrechte wichtig, eine Petition von 134.000 UnterzeichnerInnen ernst zu nehmen und nicht als Massenmausklick, hinter dem nichts steht, abzutun. Mit dieser Entfremdung sorgst du aktiv für Politikverdrossenheit, dass können wir als moderne und innovative Partei, die sich auch um jungen Nachwuchs bemüht, nicht gebrauchen.

Mit junggrünen und stachligen Grüßen

Eike Schurr
Sprecher der GRÜNEN JUGEND Bremen

re:publica ‘09, Social Networks, Blogs und mehr

Donnerstag, den 2. April 2009

Vor 2 Stunden bin ich auf der re-publica ‘09 angekommen. Dieser Kongress ist das Muss für Blogger und Web 2.0-Junkies.
Eben wurde hier schon sehr über Hartmut Mehdorn, den ehemaligen Chef der Bahn gelacht, weil er in einem Vortrag über eine Nettiquette in Sozialen Netzwerken, als “BigBug” an die Wand projeziert wurde. Also der große Käfer der Datendiebe.

Auf dem Programm stehen Veranstaltungen und Workshops zu Themengebieten, wie z.B. “Internet und Ethik” oder  ”Twitter und Journalism”.
Ich werde gleich am Netzbegrünungstreffen teilnehmen, ein Treffen derer die, die Grüne Idee, über das Netz verbreiten und es damit “begrünen” wollen.

Ich melde mich im Laufe des Tages wieder;) Ansonsten findet ihr bestimmt stündlich ein paar Infos auf meinem Twitter-Account. (http://twitter.com/eike_schurr.de)

Bundesdelegiertenkonferenz in Dortmund hat begonnen

Samstag, den 24. Januar 2009

Linnert_möhle

Dortmund – Am Freitag, den 23.01.2009 hat die Bundesdelegierten von Bündnis90/DIE GRÜNEN in Dortmund begonnnen.
Gestern gab es noch eine größere aktuelle Debatte “Aktuelle Debatte – wirtschaftliche und soziale Lage im Superwahljahr 2009″
Als Gastredner hat der luxemburgische Ministerpräsident und ehemaliger EU-Ratspräsident Jean-Claude Juncker vor den rund 800 Delegierten eine berührende Rede gehalten.
Auch im Bremer Block war die Stimmung gut. Bürgermeisterin Karoline Linnert und Klaus Möhle (MdBB) tauschten sich auf der BDK auch in der “Bremen-Nord-Ecke” über die aktuelle Bremen-Norder-Themen aus.

Ich zwitschere mit …

Mittwoch, den 10. Dezember 2008
Twitter

Liebe BlogleserInnen,
seit heute bin ich nun auch unter die zwitschenden Menschen gegangen und werde nun aktuell von Veranstaltungen, Erlebnissen und sonstigen spannenden Momenten Twittern.
Ihr findet die aktuellen “Tweeds” auf der Sidebar am rechten Rand. Ich freue mich immer über Feedback.
mit Web 2.0 Grüßen
Eike