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Bremer Wahlergebnisse schon von Glaskugel ermittelt [UPDATE] [UPDATE*]

Sonntag, den 27. September 2009

TESTERGEBNISSE auf der Website des Landeswahlleites Bremen

Vor wenigen Minuten erreichte mich ein Tweet vom Web 2.0 Gott und Texter Sascha Lobo (@saschalobo), der die Bremer Wahlergebnisse schon auf der Website des Landeswahlleiters, bereits drei Stunden vor Schließen der Wahllokale gefunden habe wollte.
Ich machte mich dann auch gleich auf die Suche und tatsächlich finden sich dort Ergebnisse. Laut meiner Informationen soll es sich dort um Testergebnisse handeln, die nun vom Landeswahlleiter aus dem Netz genommen werden sollen.
Nun gut. Was man jetzt in Bremen beim Landeswahlleiter gemacht hat ist folgendes. Man hat den Link zur entsprechenden Seite entfernt. Jedoch nicht die Seite selbst. Das gleicht, als würde man ein Stopp-Schild vorhängen. Genauso effektiv, Lieber Landeswahlleiter.
Die Ergebnisse, an denen leider nicht Fettgedruckt TESTERGEBNISSE dransteht, könnten meiner Ansicht nach schon eine Beeinflussung für die Wähler darstellen, die jetzt noch nicht im Wahllokal waren.
Wiedermal ein Netzpolitischer Faupax aus Bremen.

Hier der Link zu den Testergebnissen: http://tinyurl.com/wahldebakel

UPDATE: Die Seite wurde jetzt vom Landeswahlleiter offline genommen.

UPDATE 2: Soeben hat mich das Statistische Landesamt Bremen zurückgerufen. Dort war es ein Versehen vom Amt und man habe die Seite ja jetzt vom Netz genommen. Der Kollege dort war etwas erstaunt, dass jetzt die gesamte Online Welt diesen Fehler wahrgenommen hat.

UPDATE 3: Beim Landeswahlleiter habe ich nun eine Pressemitteilung zu den heute veröffentlichten Testdaten gefunden.

Offener Brief zur Netzsperren-Diskussion – Unerträgliche Naivität der Netzsperrer!

Montag, den 27. Juli 2009

Lieber Matthias,
mit großem Erschrecken habe ich deinen Beitrag auf der Debatten-Plattform von Welt.de am 26.Juli 2009 gelesen.
Die Diskussion um die Netzsperren war für mich persönlich auf dem Tiefststand, als ich erfuhr, dass 15 Abgeordnete, darunter auch die Bremer Abgeordnete Marie Beck, sich im Bundestag beim Zugangserschwerungsgesetz enthalten haben.
Dein gestriger Beitrag hat das ganze noch einmal deutlich „getoppt“. Es glich einer Flut im Web 2.0, die du dadurch ausgelöst hat. Du diffamierst damit mich und Millionen InternetnutzerInnen aus allen Generationen, die das Netz als Kommunikationsplattform nutzen, und nicht als rechtsfreien Raum, wie du es beschreibst.

Kinderpornografie muss sinnvoll und nachhaltig bekämpft werden. Aber dies wird sie nicht mit einem „virtuellen“ Stopp-Schild, das man barrierefrei umgehen kann, ändern. LÖSCHEN statt Zugangserschwerung lautet daher die Devise.

Internet als Scheinwelt zu begreifen ist doch fatal. Es ist ein Bestandteil der „realen“ Welt. Dein Schwarz-Weiß Verständnis von Online und Offline solltest du auf mehrere Ebenen erweitern.
Auch dein Menschenbild eines Internetnutzers, wie du es ein deinem Beitrag beschreibst ,ist schier unglaublich und diffamierend. Selbst Abgeordnete aus deiner Fraktion nutzen Facebook und Twitter. Sind das alles Menschen, die sich das Hirn „heraustwittern“?!
Dein „Baustein-für-Baustein“ Denken halte ich an dieser Stelle für falsch. Es gibt doch eine Alternativlösung, die effektiver und nachhaltiger ist, warum soll man dann den Baustein in die falsche Richtung setzen?!

Gerade im Wahljahr 2009 ist es für die GRÜNEN als Partei der BürgerInnenrechte wichtig, eine Petition von 134.000 UnterzeichnerInnen ernst zu nehmen und nicht als Massenmausklick, hinter dem nichts steht, abzutun. Mit dieser Entfremdung sorgst du aktiv für Politikverdrossenheit, dass können wir als moderne und innovative Partei, die sich auch um jungen Nachwuchs bemüht, nicht gebrauchen.

Mit junggrünen und stachligen Grüßen

Eike Schurr
Sprecher der GRÜNEN JUGEND Bremen

re:publica ‘09, re:former, re:tweet, re:gionalexpress, re:gierung, etc…

Freitag, den 3. April 2009

Mit diesen Begriffen meiner Headline für den Artikel spiele ich auf die Aktion von Spreadshirt an. Sie boten T-Shirts zum Verkauf an, wo sich die re:publica Teilnehmer T-Shirts mit dem Anfangsbuchstaben “re:” ausdenken und dann bedrucken lassen konnten. Diese Aktion wurde zum Hit der Konferenz.
Der zweite absoulte Trend der diesjährigen re:publica sind die sogenannten “poken”.
Eine Art digitale Visitenkarte, die Mittels RFID_Spule Daten an den Empfänger übermittelt. Man kauft sich also einen poken, danach steckt man diesen per USB-Slot in den Rechner und registriert dort, sämtliche Accounts von Sozialen Netzen (Facebook, twitter, etc.). Trifft man nun jemanden mit einem Poken, hält man die Geräte aneinander und kann dann die Informationen des Partners mittels einstecken des Gerätes auslesen.
So spart man unnötiges Suchen und notieren mehrer Accounts, sondern hat alle Informationen, wie auf einer Visitenkarte auf dem Rechner.
Heute habe ich mir dann noch einen Vortrag von Mary C. Joyce über die Obama Wahlkampfkampagne, an der sie aktiv beteiligt war angehört. Sehr interessant muss ich sagen, sobald ich die Slides habe, werde ich versuchen darauf zu linken, oder sie sogar hier online stellen zu können.
Im Großen und Ganzen hat sich die re:publica auf jeden Fall gelohnt, viele Inspirationen und Erklärungen, um jetzt noch effektiver und aufgeklärter mit dem Web 2.0 arbeiten zu können.

re:publica ‘09, Social Networks, Blogs und mehr

Donnerstag, den 2. April 2009

Vor 2 Stunden bin ich auf der re-publica ‘09 angekommen. Dieser Kongress ist das Muss für Blogger und Web 2.0-Junkies.
Eben wurde hier schon sehr über Hartmut Mehdorn, den ehemaligen Chef der Bahn gelacht, weil er in einem Vortrag über eine Nettiquette in Sozialen Netzwerken, als “BigBug” an die Wand projeziert wurde. Also der große Käfer der Datendiebe.

Auf dem Programm stehen Veranstaltungen und Workshops zu Themengebieten, wie z.B. “Internet und Ethik” oder  ”Twitter und Journalism”.
Ich werde gleich am Netzbegrünungstreffen teilnehmen, ein Treffen derer die, die Grüne Idee, über das Netz verbreiten und es damit “begrünen” wollen.

Ich melde mich im Laufe des Tages wieder;) Ansonsten findet ihr bestimmt stündlich ein paar Infos auf meinem Twitter-Account. (http://twitter.com/eike_schurr.de)

“Green It on” – Greenvision Song Contest

Mittwoch, den 11. März 2009

greenvision_voting

Auf der Website des europäischen GRÜNEN Netzwerks beginnen nun die ersten Web 2.0 Aktionen. Unter dem Motto “Greenvision Song Contest können alle Interessierten Menschen über den Wahlkampagnensong zur Europawahl voten.

Zur Auswahl stehen 5 attraktive Songs, zwischen denen sich der Leser entscheiden kann. Hier der Link zum Voting: http://europeangreens.eu/greenvisionvoting/

Beteiligt euch, Partizipiert im Web 2.0, damit wir eine gute Kampagne auf die Beine stellen können.

Ein Besuch auf der Cebit 2009

Dienstag, den 10. März 2009
"Komm, dass Rechenzentrum bitte in den Einkaufskorb"

"Komm, dass Rechenzentrum bitte in den Einkaufskorb"

Rechenzentren, USVen, Server, aber vorallem Grün! Die diesjährige Cebit glänzte mit diesen Schlagworten. Es waren viel weniger Firmen ins niedersächsische Hannover gekommen, um sich auf der ehemalig weltgrößten Computermesse zu präsentieren.

Die großen wie Apple, HP, Siemens und co… waren garnicht erst die Reise angetreten.
Dennoch war es durchaus interessant zu sehen, wie wichtig eine Grüne, stromsparende Politik in der IT-Branche verbreitet wird. Fujitsu Siemens präsentierte mit dem neuen Esprimo (optisch dem Apple Mac Mini sehr ähnlich) den ersten Rechner, der im Ruhezustand 0 Watt verbraucht.
RWE zeigte einen Smart, der sich den Strom aus der Zapfsäule saugt. Und die Firma Kiwigrid zeigte eine Energieauslastungsüberwachung, mit der die Nutzung von erneuerbaren Energien effizienter nutzbar wird.
Also die Entwicklung von Stromfressenden Monstermaschinen, ist nun passé.

Interessant zu sehen, waren dann noch die Studien und Entwicklungen der Hochschulen. So wird vom Frauenhofer Institut eine Art “Haushalts-R2D2″ entwickelt, der Greifen kann, und im Haus dann mit Tablet und einem Arm durch die Gegend fährt. Oder aber der Versuch, dass Greifen, mit 5 Fingern, so realitätsbezogen wie nur möglich zu gestalten.

Ein paar Impressionen der Cebit findet ihr unter: http://gallery.me.com/eikeschurr/100114

Ich zwitschere mit …

Mittwoch, den 10. Dezember 2008
Twitter

Liebe BlogleserInnen,
seit heute bin ich nun auch unter die zwitschenden Menschen gegangen und werde nun aktuell von Veranstaltungen, Erlebnissen und sonstigen spannenden Momenten Twittern.
Ihr findet die aktuellen “Tweeds” auf der Sidebar am rechten Rand. Ich freue mich immer über Feedback.
mit Web 2.0 Grüßen
Eike